creative-hair
Treuekarte | Preise | Haare | Magma | Mondphasen | Salon | Team | Jobangebot                                                              Impressum

   
Haartypen | Haarwachstum | Haarausfall | Graue Haare


HAARTYPEN:
Eine gesunde Kopfhaut ist die Basis für schönes Haar.
Wie Haare aussehen, ist aber auch abhängig von der richtigen Pflege. Dabei werden Haartypen nach verschiedenen Kriterien eingeteilt, die sich u.a. am Zustand der Kopfhaut oder an Schäden in der Haarstruktur orientieren.
Bei normaler Bandbreite und gesunder Kopfhaut unterscheidet man fünf verschiedene Haartypen:
  • Strapaziertes Haar entsteht, wenn das Haar schädigenden Einflüssen dauerhaft ausgesetzt wird. Dazu gehören z.B. chemische Haarbehandlungen aber auch Umwelteinflüsse
  • Trockenes Haar entsteht, wenn der schützende Fettfilm, der gesundes Haar umgibt, fehlt. Dann verliert das Haar seine Feuchtigkeit. Es wirkt dann oft glanzlos und spröde.
  • Feines oder dünnes Haar hat einen optischen Mangel an Halt und Volumen. Es fällt nach dem Frisieren leicht zusammen.
  • Fettendes Haar entsteht durch eine Überproduktion von Talg in der Kopfhaut. Der Talg läßt das Haar strähnig und fettig aussehen.
  • Schuppen entstehen durch eine übermäßige Reizung der Kopfhaut. Sie sind oft die Folge von Rückständen nicht gründlich ausgespülter Haarpflegemittel. Auch äußere Einflüsse wie z.B. trockene Heizungsluft können die Entstehung von Hautschuppen begünstigen. Meist besteht auch ein unangenehmer Juckreiz.
TOP  

HAARWACHSTUM:
Das Kopfhaar wächst normalerweise viel schneller als das Haar an anderen Stellen der Haut. Das liegt daran, dass die Haarzwiebeln am Kopf besonders aktiv sind. Die Entwicklung und das Wachstum der Haare ist genetisch und hormonell bedingt. Die Lebensspanne eines Haares kann sehr unterschiedlich sein. Am kürzesten ist sie bei Männern die zu vermehrtem Haarausfall neigen. In der Regel dauert der Lebenszyklus eines Haares ungefähr 7 Jahre. Es ist durch verschiedene Phasen gekennzeichnet:
  • In der Wachstumsphase wächst das Haar ungefähr einen Millimeter in drei Tagen. Diese Phase dauert bei Männern 2 bis 4 Jahre und bei Frauen 4 bis 6 Jahre an
  • Nach der Wachstumsphase durchlebt das Haar eine Übergangsphase von 2 bis 4 Wochen.
  • Daran schließt sich eine Ruhephase an, die ungefähr 3 bis 4 Monate dauert.
  • Nach der Ruhephase fällt das Haar aus und macht Platz für ein neues Haar. Das neue Haar wächst aus derselben Haarwurzel nach. In jeder Haarwurzel kann 10 bis 12 mal ein Haar nachwachsen.
Das Haar wächst demnach 15 Zentimeter im Jahr. Männer, die sich niemals die Haare schneiden lassen würden erreichen im Leben eine Haarlänge von ca. 40 bis 50 Zentimeter. Bei Frauen sind es sogar 70 bis 80 Zentimeter. Haarlängen über einen Meter sind selten, weil die Lebensspanne eines Haares dafür sorgt, dass sie vorher ausfallen. Das Haar fängt wieder bei null an. Dieser natürliche Lebenszyklus eines Haares führt dazu, dass jeden Tag zwischen 60 und 100 Haare ausfallen. Das ist völlig normal. Interessant ist auch, dass die Menschen unterschiedlich viele Haare auf dem Kopf haben. Dabei kann man durchschnittliche Zahlen für unterschiedliche Haarfarben feststellen:
  • Rothaarige ca. 85. 000
  • Brünette ca. 100. 000
  • Blonde ca. 140. 000
TOP  

HAARAUSFALL:
Haarausfall nennt man in der Fachsprache auch Alopezie. Damit wird ein Zustand bezeichnet, bei dem 60 % der Haare an einer Stelle oder in einem bestimmten Gebiet ausfallen. Es gibt verschiedene Formen des Haarausfalls. Er kann genetische Ursachen haben, sich über einen längeren Zeitraum erstrecken oder auch akut auftreten. Haarausfall kann unterschiedlich Ursachen haben:
  • Manche Infektionen z.B. Gürtelrose oder Impetigo contaginosa, werden von Haarausfall begleitet.
  • Medikamente können vorübergehend Haarausfall herbeiführen.
  • Andauernder Druck und Zug auf das Haar, z.B. Pferdeschwanzfrisuren, Haartracht oder Verbände, können die Haarwurzel schädigen.
Bei Haarausfall, der nicht der Normalität entspricht, sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden.
TOP  

GRAUE HAARE:
Verantwortlich für die persönliche Haarfarbe ist das Melanin. Gebildet wird das Melanin in den Melanozyten. Das sind Zellen die in der Basalschicht und der Stachelzellschicht der Oberhaut vorkommen. Für die Bildung des Melanins benötigen die Melanozyten Aminosäuren. Die Aminosäure Tyrosin ist notwendig für die Bildung von Eumelanin. Die Aminosäure Cystein wird zusätzlich benötigt, wenn das Phaeomelanin für blonde oder rötliche Haare entstehen soll.

Ablaufen kann dieser Prozess aber nur, wenn genügend Tyrosinase zur Verfügung steht. Diese Enzym wird mit zunehmenden Alter seltener gebildet. Dies führt somit nach und nach zum Ergrauen der Haare.

Verschiedene Auslöser können zum Ergrauen der Haare führen:
  • Vitamin B Mangelanämie
  • schwere endokrinologische Störungen wie z.B. Schilddrüsenerkrankungen
  • akute, fieberhafte Erkrankungen
  • Arzneimittelnebenwirkungen
  • Kosmetik
  • Metalle
"Plötzliches" Grauwerden wird oft mit Schockwirkungen oder Trauer in Verbindung gebracht. Diese Annahme ist nicht bewiesen. Vielmehr geht man davon aus, dass dieses Phänomen durch eine akut eingesetzte Alopecia areata begründet ist, bei der plötzlich alle gefärbten Haare ausfallen und nur noch die grauen übrig bleiben.
TOP  
 

Öffnungszeiten: DI, MI, FR: 9.00-18.00 / DO: 9.00-19.00 / SA: 8.00-12.30
Tel. +49(0)8104 / 75 93 | Email: creativehair@gmx.de